Berliner Fenster bringt Verkehrs-Info in Echtzeit in die U-Bahn

Berlin, 13. Februar 2019

 

Am 13. Februar 2019 startet für die Fahrgäste der Berliner U-Bahn ein neues Zeit­alter. Dann nehmen die Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) ein modernes dynamisches Fahrgast­informationssystem in Betrieb, das über die Monitore des bereits existieren­den Fahrgast­fernsehens Berliner Fenster ausgestrahlt wird. Durch die dynamische Fahrgastinfo können sich die Fahrgäste erstmals in Echtzeit über das Verkehrsange­bot informieren.

Zu den Infos zählen u.a. Abfahrtsanzeigen, Linienverlaufsanzeigen sowie Haltestellen­ansa­gen. Völlig neu an diesem System: Es funktioniert auf Basis der vorhandenen tech­nischen Infrastruktur. Bestehende Anlagen des öffentlichen Nahverkehrs können ohne aufwändige Neu-Investitionen umgerüstet und der dynamischen Fahrgastinformation angepasst werden.

Die mcR&D GmbH (mcrud), Holding des Berliner Fahrgastfernsehkanals, erweitert mit die­sem innovativen Angebot ihr Dienstleistungsportfolio erheblich. Neben der Produk­tion und Vermarktung von Infotainment-Programmen bietet sie jetzt auch eine techni­sche Lösung für die Übertragung von dynamischer Fahrgastinformation an.

Die Kombination von dynamischer Fahrgastinfo und dem kurzweiligen Mix aus Nach­richten und Unterhaltung macht die Nutzung der U-Bahn noch attraktiver: der rechte Screen des Doppelmonitors bleibt wie bisher für das Infotainment-Programm reser­viert, der linke Screen wird künftig ausschließlich der dynamischen Fahrgastinforma­tion vorbehalten sein. Durch den neuen Service in Echtzeit haben Kunden die Möglich­keit, ihre Fahrtroute anzu­passen oder ggf. entstehende Wartezeiten sinnvoll zu nutzen.

Die BVG steigert durch dieses Supplement die Qualität ihres Angebots für ihre Fahr­gäste. „Dynamische Fahrgastinformation ist ein echter Benefit für unsere Fahrgäste“, freut sich BVG-Marketing-Chef Dr. Martell Beck. „Mit der mcrud hat die BVG seit vielen Jahren einen zuverlässigen Partner, der mit diesem Angebot eine innovative, zukunfts­weisende Lö­sung für Verkehrsbetriebe entwickelt hat.“

 Die „Dynamische Fahrgastinfo“ in den Berliner U-Bahnen erhält und verarbeitet einer­seits Informationen aus den Bordrechnern der Fahrzeuge (statische Fahrpläne bzw. Kurse) und ergänzt diese um die dynamischen Fahrplanabweichungen (Prognosedaten) aus dem soge­nannten Hafas-System. Diese Informationen werden sortiert, verarbeitet und anhand einer mit dem Verkehrsbetrieb festgelegten Prioritätenliste auf die einzel­nen Fahrzeuge übertra­gen. So kann sichergestellt werden, dass z.B. die angezeigten Umsteigebeziehungen auch sinnvoll in Bezug auf Erreichbarkeit oder Richtung sind.

 „Das ist eine bedeutende Weiterentwicklung in dem, was wir den Berliner Verkehrs­betrieben anbieten kön­nen“, erklärt Andreas Orth, geschäftsführender Gesellschafter der mcrud. „Das neue System funktioniert ohne zusätzliche technische Infrastruktur über ein Mobility Cloud System, das speziell für diese Informationen entwickelt wurde. Über die Cloud werden die Fahrgast­informationen direkt auf die Monitore des Berliner TV-Kanals geführt.“ Mit dem neuen Sys­tem habe man „die Fahrgastinformation in der U-Bahn so intelligent wie ein Handy gemacht“, so Orth weiter. Der Ge­schäftsführer der mcrud kündigte an, das neue System weiteren Trägern des öffentlichen Nahverkehrs anzubieten.

Pressekontakt:

 

Rita Burkert

Unternehmenskommunikation  

mc R&D GmbH

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10119 Berlin

 

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rita.burkert@mcrud.de

Erfolgreiche Kooperation wird fortgesetzt

Berlin, 13. Juni 2019

Deutschlands größter Fahrgast-TV-Kanal Berliner Fenster und der Berliner Fußball-Verband e. V. (BFV) haben eine Verlängerung ihrer Medienpartnerschaft bis zum 31. Dezember 2019 vereinbart. Die Kooperation besteht seit 2015. Aufgrund der positiven Ergebnisse der Zu­sammenarbeit haben Verband und Unternehmen jetzt eine Fortsetzung vereinbart.

In der Vergangenheit wurde auf den Monitoren des Berliner Fahrgastfernsehens über Pro­jekte, Pokalendspiele, Veranstaltungen oder auch Kampagnen des Berliner Fußball-Verbands berichtet. Die BFV-Kampagnen gegen Homophobie beispielsweise oder „No to aggressive parents“, die für mehr Fairness im Fußball-Miteinander warben, wur­den im Infotainment-Programm des Berliner Fensters ausgestrahlt und erreichten ein Millio­nenpublikum.

Wie bisher wird das Berliner Fenster über den Amateurfußball in Berlin berichten und den Berliner Fußball-Verband in seinen vier Kernaufgaben Spielbetrieb, Qualifizierung, Talentför­derung und Soziales öffentlichkeitswirksam unterstützen.

„Der Berliner Fußball-Verband übernimmt mit seinem Engagement eine wichtige Aufgabe für den Sport und darüber hinaus. Durch seine Arbeit werden der Jugend auch maßgebliche ge­sellschaftliche Werte vermittelt und Orientierung gegeben. Als reichweitenstarkes Medium möchten wir dazu beitragen, diese Aktivitäten einem breiten Publikum nahe zu bringen und ein Stück gesellschaftliche Verantwortung zu übernehmen“, begründet Andreas Orth, Geschäftsführer der Berliner Fenster GmbH die Unterstützung.

Auch Bernd Schultz, der Präsident des BFV, freut sich über die Verlängerung der Zusammen­arbeit: „Die Ergebnisse der letzten Jahre haben gezeigt, dass das Berliner Fenster ein geeig­netes Medium ist, um über die Aktivitäten im Berliner Amateurfußball zu informieren. In der Berliner U-Bahn gewinnen wir nachhaltige Präsenz und das nicht nur bei aktiven Spielerinnen und Spielern oder Fußballbegeisterten, sondern auch bei weniger fußballaffinen Mitbürgerinnen und Mitbürgern. Das schafft Verbundenheit zum Sport und zum Verband.“

https://berliner-fussball.de/der-bfv/sponsoring/